Funktionsprinzipien

Für Sie erklärt und grafisch dargestellt: Auf diesen Verfahren basieren unsere Geräte.

Funktionsprinzip Schwebekörper-/Kleindurchflussmessgeräte

Im konischen Messglas oder -rohr kann sich der Schwebekörper frei auf und ab bewegen. Die Höhenstellung des Schwebekörpers, die sich in Abhängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit des Messstoffes einstellt, ist ein Maß für den Volumendurchfluss. Dieser kann auf der Skala des Messglases oder -rohres direkt abgelesen werden.
Mit steigendem Volumenstrom steigt die Ringspaltfläche A um den Kragen des Schwebekörpers (A2 > A1).
Das Gerät SKM ist ein Kolbendurchflussmessgerät: Die Position des federbelasteten Kolbens, die sich in Abhängigkeit von dem durchströmenden Messstoff verändert, ist ein Maß für den Durchfluss und kann direkt auf der Skala abgelesen werden. Der Kolben ist federbelastet, somit kann das Gerät auch für die Durchflussrichtungen oben nach unten, rechts nach links und links nach rechts eingesetzt werden.

Funktionsprinzip Klappendurchflussmessgeräte

Das primäre Messglied der Durchflussmessgeräte ist eine Klappe, die durch den durchströmenden Messstoff ausgelenkt wird. Der Auslenkungswinkel ist ein direktes Maß für den Durchfluss durch die Rohrleitung.

Beim KLA ist die Klappe schwerkraftbelastet, daher sind hier Messungen in den Durchflussrichtungen links nach rechts, rechts nach links oder unten nach oben möglich.

Bei der Variante KLA-GS ist der Messstoff direkt durch ein Schauglas zu beobachten.

Beim KFS ist die Klappe federbelastet, somit kann das Gerät auch für die Durchflussrichtung von oben nach unten eingesetzt werden.

Funktionsprinzip Differenzdruckdurchflussmessgeräte

An einer Rohreinschnürung fällt ein Differenzdruck ab, der quadratisch proportional zum Volumendurchfluss durch die Rohrleitung ist. Der entstehende Differenzdruck kann mit einem Messgerät aufgenommen und auf einer Skala als Volumendurchfluss direkt angezeigt werden.

Funktionsprinzip Nebenstromdurchflussmessgeräte

Bei den Nebenstromdurchflussmessgeräten wird ein dem Hauptstrom proportionaler Nebenstrom erzeugt. Dieser ist ein Maß für den Volumendurchfluss durch die Hauptleitung und kann direkt auf der Skala abgelesen werden.

Funktionsprinzip Niveauanzeiger

Bestehend aus Anzeigeteil, Anschlussflansch, Schwimmerrohr und Schwimmer dient das NA als Niveauanzeiger für z. B. unterflur verbaute Flüssigkeitsbehälter. Das Schwimmerrohr wird von oben in den Tank eingeführt und verschweißt. Der Schwimmer ist über eine Verbindungsstange mit dem Magnetträger im Anzeigeteil fest verbunden. Steigt der Füllstand im Behälter, werden der Schwimmer und die Stange von der Auftriebskraft nach oben gedrückt und der Füllstand lässt sich ablesen.

Der Niveauanzeiger NA-V4A arbeitet nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren und wird außerhalb des Tanks angebracht. Der Anschluss erfolgt über eine Zuleitung und einen Überlauf am Behälter. Steigt der Füllstand im Behälter, so steigt er ebenfalls im Messrohr.